Willkommen in meinem aktuellem Comet-Tagebuch Nr. 656!
Veröffentlicht am Montag den 30.06.2008! Tagebuch Nr. 657 erscheint am 01.09.2008!
In meinem Comet-Tagebuch schreibe ich alle vier-sechs Wochen, über meine mehr oder weniger aufregenden Erlebnisse (zusammenfassend),
die sich in meinem Comet-Laden und/oder Privatleben abgespielt haben! Ältere Tagebuch-Einträge könnt Ihr jederzeit im Tagebuch-Archiv vorfinden!
Verantwortlich für die komplette Gestaltung (geschriebene Texte, Bilder & Ideen) der Comet Games-Store-Homepage: Matthias (Matti) Herrendorf
Mein Tagebuch sieht im übrigen am besten (Bilder & Texte) mit der Auflösung 1024x768 oder 1280x1024 aus!


Bunt,ungewöhnlich,normal,unnormal,informativ,interessant,anders,nicht für jeden erträglich...aber für die allermeisten schon, außergewöhnlich,
sehr beliebt,immer erfolgreicher,ehrlich,lustig,ernst,albern,böse,seriös,kritisch,bewußt konzipiert  & durchgezogen...mein Comet-Tagebuch eben! 
Viel Spass beim Lesen wünscht Euch Matti von Comet...König der (animierten) GIFS...!


 
Links zu den einzelnen Comet-Tagebuch-Rubriken in diesem aktuellem Tagebuch Nr. 656

Wer sich nicht für das ganze Comet-Tagebuch-Konzept interessiert , kann auch zu den einzelnen Tagebuch-Rubriken "springen"!
Aber Vorsicht, so könnt Ihr eventuell einige interessante Bilder & Beiträge vom aktuellem Tagebuch versäumen!

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Nur für die ganz "mutigen" Leser(innen) unter Euch!;)
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Gute Zeiten, schlechte Zeiten!? Was mir gerade so gefällt oder eben nicht gefällt...
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Matti...also nein, sei doch (manchmal) nicht so gemein...! ;)
Achtung Ironie, Satire, Sarkasmus etc. Gefahr!
Kurz & Bündig!
Kurze Informationen zu Dies & Das!
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...und meine Antwort, die so leider nie meinen Mund verlassen durfte!
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Für Euch im Internet gesucht und gefunden!
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Nur für die ganz "mutigen" Leser(innen) unter Euch!:
Persönliche-Texte aus den 80er Jahren: Matti mal ganz anders!
Nach dem Motto: "Ich bin gerade so total JUNG und nun hört mir bitte mal alle gut zu!"

Zuletzt aktualisiert am: 01.09.2008



So, nun geht es aber endlich los, mit meinem aktuellem Comet-Tagebuch Nr.656
Viel Spass beim ANSCHAUEN & LESEN!



Ganz ehrlich, nicht nur in meinen Träumen kämpfe ich gegen wilde Drachen und bösartige Untote!


Ein treuer Kunde und seine bittere, fast alles zerstörende Medikamentenabhängigkeit!


Diese Abhängigkeit von der Sucht, verbrennt nach und nach die eigene Seele!

Erst einmal an dieser Stelle eine winzige Entschuldigung von mir. Gern hätte ich Euch hier wieder als Tagebuch-Hauptthema eine merkwürdige,
aber wahre und völlig irre Kundengeschichte erzählt. Mein Beitrag über einen Kunden, der in meinen Comet-Laden in ein Bierglas gepinkelt hatte
(Tagebuch Nr. 654), ist auch noch HEUTE das beliebteste Thema, welches angesprochen wird, geht es um mein Tagebuch.
Aber diesmal muß ich Euch einfach mit einer tragischen Lebensgeschichte konfrontieren, von einem netten Comet-Kunden, den ich schon seit acht
Jahren kenne. Er fragte mich, ob ich seine Medikamentenabhängig zum Thema in meinem Tagebuch machen wolle, da ich ja in diesem auch oft
ernstere Themen anspreche. Ich hörte mir seine traurige Geschichte an und beschloss sofort, darüber zu schreiben und diese dann in meinem
Tagebuch so schnell es geht, zu veröffentlichen. Den Namen des Kunden habe ich natürlich verändert, ebenso gebe ich keine verräterische Personenbeschreibung ab. Namen nenne ich ohnehin in meinem Comet-Tagebuch nicht, wenn ich über andere Menschen hier schreibe, die z.B. nix davon ahnen! Ich akzeptierte seinen Willen zur Anonymität und begann am Sonntag den 29.06.2008 um genau ab 11.35 Uhr seine Krankengeschichte aufzuschreiben, so wie ich diese in meiner Erinnerung abgespeichert habe! Er ist dreiundvierzig Jahre alt, genauso wie ich und übt erfolgreich einen relativ gut bezahlten und sicheren Job aus. Er ist ledig, so wie ich auch, hat aber einen großen Freundschaftskreis. Er spielt am liebsten Ego Shooter
und besitzt die PS3, Xbox 360, einen PC und einen Wii. Soviel zu seiner Personenbeschreibung.


Die Schmerzmittelflasche wird dann immer mehr zu einer liebevollen, treuen Liebesbeziehung! Der Entzug ist dann wie eine schlimme Scheidung!

Es begann alles vor etwa vier Jahren! Ein nett winkender Wegweiser, an einer Kreuzzug seines für andere nicht sichtbaren Lebensweges, zeigte zu
einer hübschen friedlichen Wiese voller Blumen, Sonnenschein und Schmerzlosigkeit. Da er schon seit längerer Zeit unter sehr starken Rückenschmerzen zu leiden hatte, hatte er ein mittelstarkes Schmerzmedikament von seinem Arzt verschrieben bekommen. Dank dieses Schmerzmittels konnte er relativ schmerzfrei weiterleben. Daher ließ er sich auch von diesen Wegweiser überzeugen, seinen bisherigen Lebensweg zu ändern. Er ahnte da noch nicht, dass dieser Wegweiser in Wirklichkeit ein bösartiges, verführerisches und böses Schicksal war! Das die schöne bunte und sonnige Blumenwiese zu
seiner Grabstätte werden könnte. Sein Arzt verschrieb ihn damals dieses Medikament, ohne große Aufklärung über dessen  Wirkungen und Nebenwirkungen zu betreiben! Es sei gut auch gegen Rückenschmerzen, sagte er überzeugend! Sogar Krebspatienten würde dieses Mittel wunderbar helfen. Er soll jeden Tag eine bestimmte, fest vorgeschriebene Menge nehmen. Von einer Gefahr, von diesem Schmerzmittel heftig Abhängig zu werden, war keine Rede. Ralf, ich nenne ihn mal so, hätte ja auch Nachfragen können, aber dieser freundlich zeigende Wegweiser und diese verlockende, friedliche Wiese in seinen Gedanken, erstickten jegliche Zweifel und Fragen in ihm! Er hatte nun ja keine Rückenschmerzen mehr und das allein nur zählte! Bald bemerkte er aber, dass der Dosierungsvorschlag vom Arzt nicht mehr ausreichte, seine Rückenschmerzen völlig zu betäuben.
Also, so dachte er naiv, erhöhe ich eben die Dosierung. Wenn man Kopfschmerzen hat und eine Pille nix bewirkt, nimmt man ja in der Regel auch noch eine zweite! Warum also nicht auch bei diesem gut wirkenden Schmerzmittel etwas mehr nehmen!? In dem Moment, wo er seine eigene Dosierung ausführte und die vom Arzt vorgeschriebene in die eigene Mülltonne der Vergessenheit getreten hatte, begann sein langer Leidensweg und seine gefährliche Medikamentenabhängigkeit!


Man kann sehr schnell in eine böse Medikamentenabhängigkeit gezogen werden!

Er erinnerte sich noch genau an diesen einen Abend vor etwa vier Jahren. Er hatte etwas mehr Tropfen genommen, als vorgeschrieben.
Seine Rückenschmerzen waren dann tatsächlich total weg. Egal wie lange er auch am Schreibtisch arbeitete, sein Rücken war nicht mehr zu spüren.
Was für eine Wohltat, wenn man seit fünfzehn Jahren unter teils heftigen Rückenschmerzen leidet und bisher noch kein Arzt wirklich helfen konnte.
Erst dieses "Wundermedikament" konnte ihn von seinen Schmerzen befreien! Als er dann so auf dem Sofa lag und sich eine Fernsehsendung ins Gehirn schaute, bemerkte er plötzlich, dass er sich "Wie in Watte gepackt!" fühlte. So warm umschlungen. So zärtlich aufgefangen. Er fühlte sich plötzlich
wie ein frischgebadetes kleines Baby, beschützt und gepflegt! Ein euphorisches Launegefühl überkam ihn plötzlich! Er bekam sehr gute Laune und war hoch motiviert, Dinge im Haushalt zu erledigen, für die er eigentlich kein Zeitverständnis hatte! Er konnte freier Reden, war selbstbewußter und lebensbejahender! Das Einschlafen fiel ihm nun leichter, er konnte alles Essen und Trinken, ohne das er seinen Magen MECKERN spürte und auch seine Allergieprobleme im Sommer, wurden weniger (Husten und Niesen)! Das alles nur, weil er mehr Tropfen von diesem Medikament nahm, als vom Arzt vorgeschrieben? Ja, genau nur deswegen! Diese Überdosierung hatte tatsächlich positive Auswirkungen auf sein Schmerz- und Launeempfinden!
Was für eine neue Erfahrung, was für ein "Wundermittel", dachte er sich noch! So erging es ihm ein paar Wochen richtig gut. Viele Freunde wunderten sich über seine gute Laune und seiner Motivation, alles um ihn herum wahrzunehmen und anzupacken. Doch eines Tages zeigte dieses Medikament
sein wahres Fratzengesicht! Die ursprüngliche, leichte Überdosierungsmenge reichte plötzlich nicht mehr aus! Er mußte noch mehr nehmen, um wieder dieses gute
"Wie in Watte gepackt!"-Gefühl zu bekommen. Mit der Zeit wurden dann aus den 6-10 vorgeschrieben Tropfen, 15-20, dann 30-50 und nach einem Jahr schließlich bis zu 250 Tropfen am Tag. Selbst wenn er solche Mengen nahm, die schon lebensgefährlich werden konnten (man kann z.B. schlimme Krampfanfälle plötzlich bekommen, oder schwere Atemprobleme) fühlte er sich kaum noch so wohl wie damals. Schließlich wunderte sich auch sein Arzt über die Mengen, die er immer wieder Ralf verschreiben mußte.



Ein schwerer Medikamentenentzug kann einen Menschen Stück für Stück in Tiefe ziehen! Oder er gewinnt den Kampf gegen das brutale Suchtmonster!

Eines TAGES unterstellte er Ralf dann, er hätte gar keine Rückenschmerzen mehr und nehme dieses Medikament nur noch, um sich sinnlos  daran zu berauschen. So unrecht hatte der Arzt ja nicht. Aber satt nun zu helfen, schließlich hatte er ja dieses Medikament ohne ärztliche Einweisungen verschrieben, weigerte er sich, weiterhin dieses verschreibungspflichtige Medikament zu verschreiben. Naja, dachte sich Ralf, dann nehme ich es eben nicht mehr und muß wieder mit den Rückenschmerzen leben. Kein Problem dachte Ralf! Nach zwei Tagen ohne dem vertrauten Medikament,
wurde er dann plötzlich extrem Depressiv. Selbstmordgedanken kamen auf. Ab den dritten Tag begann auch noch sein Körper abwechselnd zu frieren und zu schwitzen! Es kamen noch üble Bein-& Armzuckungen, gerade nachts, mit dazu! Er konnte nicht mehr Ein-& Durchschlafen, denn seine Arme
und seine Beine mußten ständig so wild zucken, dass für jeden Bettpartner schwere Prellungen die Konsequenz gewesen wäre! Was passierte da gerade so unvorbereitet mit ihm? Warum diese plötzlichen körperlichen und quälenden Symptome? Diese ungewollten, fremden Selbstmordgedanken?
Dieses unsagbare Verlangen nach diesen Medikament!? Ihm wurde schnell klar, dass er nun mit schweren Entzugserscheinungen zu kämpfen hatte!
Das erste Mal in seinem Leben! Er dachte, dies müssen doch eigentlich nur Drogenabhängige durchmachen, aber Menschen, die wegen ihren
Schmerzen ein Schmerzmittel eingenommen haben...nein, das hätte er sich so nicht gedacht! Er ging dann in seiner Verzweiflung wieder zu seinem
Arzt, doch der wollte ihn nur zu einer Suchtberatung schicken. Er hätte ja schließlich damals auch ruhig mal in den Beipackzettel schauen können,
da würde es ja ausführlich stehen, dass man von diesem Medikament abhängig werden könnte! Auch andere Ärzte verschrieben ihm dieses, für ihn inzwischen so lebenswichtige Medikament, nicht! Er mußte sich aber unbedingt neuen "Stoff" besorgen, damit seine Entzugserscheinungen endlich wieder weggingen und er wieder gute Laune bekommen konnte. Nach zwölf Tagen Entzug, war sein Körper und seine Seele so am Ende, dass ihm
keine andere Lösung mehr einfiel, als sich das Medikament "irgendwo anders" zu besorgen! Warum er damals nicht bei einer Suchtberatungsstelle oder bei verbliebenen Freunden, um eine Unterstützung gebeten hatte? Nun, er war inzwischen psychisch so derart Abhängig von diesem Zeug, dass er es unbedingt weiter nehmen wollte, denn er glaubte, nur noch so Lebensfähig zu sein und zu bleiben!


...aber, man sollte die eigene Hoffnung niemals aufgeben und für eine bessere eigene Zukunft stets kampfbereit und siegessicher sein!

Es gelang ihn dann, wie werde ich hier natürlich nicht beschreiben, weiterhin an dieses Medikament heranzukommen, auch ohne Arzt.
Das war zwar eine teure Angelegenheit, aber wenigstens ging es ihm nun wieder gut. So ging das dann drei weitere Jahre ohne Probleme weiter.
Er bekam regelmässig Nachschub von einem "Bekannten" und lebte ganz gut mit diesem Stoff in sich selbst. Er funktionierte insgesamt hervorragend.
Gut, es war ihm schon etwas aufgefallen, dass er sich immer mehr zurückgezogen hatte über all die Jahre und seine Freizeit lieber zu Hause mit
PC-& Videospielen vertrieb, statt mit Freunden etwas zu unternehmen. So verlor er auch bald fast alle seine Freunde! Aber dank dieses berauschenden Medikaments, machte ihn das kaum etwas aus. Dann kam der gefürchtete Tag X! Seine Medikamentenquelle war nun plötzlich versickert.
Er bekam nun dieses Schmerzmittel nichts mehr! Auch weitere Versuche, sich dieses Mittel von woanders zu besorgen, scheiterten kläglich!
Der drohende eigene Entzug war nun schon in der Ferne erneut zu erkennen. Nur diesmal würde dieser noch heftiger ausfallen, als der erste nicht durchgestandene Entzugsversuch! Er  lebte nun schon fast vier Jahre mit dieser geliebten Partnerin in Flaschenform und sein Körper hatte sich vollgesaugt bis in jede Pore, mit all den schmerztötenden, chemischen Substanzen! Er war körperlich so betäubt, dass er noch nicht einmal bemerkte, wie ihm ein Zahn wegfaulte. Erst ein Zahnarzt konnte durch Zufall bei einer Routineuntersuchung eine drohende Blutvergiftung verhindern!
Im Gegensatz zum ersten gescheiterten Entzug, wollte Ralf nun auf auf jeden Fall, auch wenn er panische Angst davor hatte, aufhören weiterhin dieses Schmerzmedikament sich besorgen zu wollen und davon Abhängig zu bleiben! Nicht ganz freiwillig, aber wenn ihm niemand mehr seine "Medikamentendroge" besorgt, muß er ja aufhören! Er suchte Hilfe bei diversen Suchtberatungen, doch ausser Gespräche bot man ihn nix an.
Er wollte aber medizinische Hilfe bekommen, damit er trotz derben Entzugserscheinungen, weiterhin Arbeiten gehen kann.
Erst ein Tip von einer völlig überfüllten Suchtklinik, ließ ihn in einen Kontakt kommen, mit einem Arzt, der sich auf Alkohol-und Medikamentenabhängige spezialisiert hat. Wichtig ist, dass ihm ambulant nun geholfen wird, denn in eine Suchtklinik kann er aufgrund seines Berufes nicht gehen!
Er hat nun diese Woche keine Tropfen mehr, aber dafür endlich einen sehr wichtigen Termin bei diesen Arzt. Zusammen mit diesem hoffentlich erfahrenden Arzt, wird er nun versuchen seine treue Sucht zu überwinden. Wie genau das gehen wird, weiß er noch nicht! Er weiß nur eines...sollte es ihm wieder so extrem scheisse gehen, wie vor vier Jahren bei seinem ersten Versuch, von diesem Teufelszeug wegzukommen, würde er vielleicht durchdrehen und könnte für seine eigene Sicherheit und Zukunft keine Garantie mehr übernehmen!



Nicht jeder verlockende Wegweiser verspricht den richtigen, vernünftigen und erfolgreichen Weg! Er kann auch in das eigene Verderben zeigen!

Ich habe mich zu diesem Thema auch ein bisschen schlau gemacht. Medikamentenabhängig kann eigentlich jeder werden, der aufgrund starker Schmerzen über einen längeren Zeitraum mit starken, oftmals auch opiathaltigen Medikamenten, behandelt wird. Man kommt in diesen Teufelskreis schneller rein, als man je erwartet hätte! Es gibt deutlich mehr Medikamentenabhängige in Deutschland, als Alkoholsüchtige (so habe ich das Nachlesen können) und trotzdem wird dieses Problem, dass man von bestimmten Schmerz-& Schlafpillen böse Abhängig werden kann, oft noch totgeschwiegen!
Es wird Zeit, dass sich das nun ändert und Medikamentenabhängige in der Zukunft mindestens genauso "viele" Anlaufstellen haben werden, wie
Drogen-& Alkoholabhängige! Zur Zeit geht es Ralf noch ganz gut. Der Abschied von seiner geliebten Medikamentenbraut, fällt ihm noch sehr schwer!
Ob und wie er den Entzug mit Hilfe des Arztes überstehen wird, weiß er noch nicht. Ich hoffe, Euch dazu in meinem nächsten Comet-Tagebuch noch etwas abschliessendes schreiben zu können. Seit Wachsam! Nicht nur bei Drogen, Nikotin und Alkohol!
Paßt auch auf, was Euch der Arzt da verschreibt und fragt nach, ob man davon abhängig werden könnte. Wer bewußt eine Schmerzmittelabhängigkeit 
in Kauf genommen hat, weil er dieses "Wie in Watte gepackt!"-Gefühl bewußt suchte, sollte auch den Mut haben, sich helfen zu lassen. Medikamentenabhängigkeit ist eine ernstzunehmende Sucht, ein lebensgefährlicher Zustand und eine nicht von selbst heilende Krankheit!
Vor zwei Jahren war ich bei einem Orthopäden, da ich auch unter teils sehr starken Rückenschmerzen, gerade wenn ich vorm PC sitze, zu leiden habe! Er wollte mir auch ein starkes Schmerzmittel aufschreiben und beinahe hätte ich dieses Angebot auch angenommen. Vielleicht oder sogar sehr wahrscheinlich, wäre ich dann einen ähnlichen Weg wie Ralf gegangen!? Aber damals wollte ich erst einmal ein paar Rücken-Massagesitzungen ausprobieren. Danach hatte ich zeitlich immer versäumt, wieder zum Orthopäden zu gehen. War das vielleicht die Rettung, vor diesem freundlich winkenden Wegweiser und dieser friedlichen Wiese am Rande meines Lebensweges?! Danke für Eure interessierte und von mir sehr geschätzte Aufmerksamkeit, liebe Tagebuch-Leser(innen)!




So sieht ein kleiner Comet-Geräte-Salat aus!
Teil: 49







Gute Zeiten, schlechte Zeiten!?
Was mir gerade so gefällt oder eben nicht gefällt...

Top-Bild:


Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, daher nahm ich beide mit zu mir nach Hause!

Top-Animation:


Ich hatte es am Anfang mit meinen dritten Zähnen wirklich nicht gerade leicht!

Top-Spiel-Automat:


Was mich zur Zeit besonders freut:




Comets erster Online-Shop ist endlich geboren!


Jo, das war schon eine sehr schwierige Geburt! Schon Mitte 2007 gelang es einem ganz besonderen Matti-Gedanke, bis zu meinen eigenen Gehirn vorzudringen. Somit waren meine Gehirnzellen mit der guten Idee endgültig befruchtet, dass auch Comet Games-Store endlich auch einen eigenen Online-Shop bekommen sollte! So wuchs der Gedanke so langsam zu einem erkennbaren Vorgangsmuster in meinem Kopf heran und dessen erste
Worte lauteten: "Im September 2007 wird der Online-Shop online gehen!" Kaum von mir stellvertretend ausgesprochen, bemühte sich mein Mitarbeiter Florian fast täglich, einen guten Comet-Online-Shop zustande zu bringen. Meinen und seinen Vorstellungen gewissenhaft anzupassen.
Das war nicht immer leicht, denn für mich ist es mein erster Onlineshop und mir war anfangs noch nicht ganz klar, was alles wie aussehen und funktionieren soll. Der erste geplante und bereits schon fast fertige Comet-Online-Shop sah nicht besonders professionell aus. Hätte zwar sehr gut in
mein gesamtes Homepage-Schema gepaßt, aber irgendwie gefiel uns das nicht so. So mit meinem Comet-Maskottchen und alles hellblau...das hatte schon was. Ich wollte dann aber, wenn schon ein Comet-Online-Shop, dann auch einen richtigen und vor allen Dingen auch optisch und von der Bedienung her professioneller! Ich denke mal, dass jetzige fertige Resultat kann sich durchaus sehen lassen und es gibt durchaus auch Leute, die hätten Comet so einen Online-Shop überhaupt nicht zugetraut (optisch)!?


Das wurde aber auch mal Zeit liebes Comet-Team!

Nun habe ich auch das Glück gehabt, dass Florian sich mit solchen Dingen gut auskennt und keine Probleme damit hatte, in irgendwelchen augenfeindlichen Quelldateien, Buchstaben und merkwürdige Zeichen so einzusetzen, dass es fertig programmiert auch einen Sinn ergab!
Wenn ich ganz ehrlich bin...und wann bin ich das schon mal..., hätte der Comet-Online-Shop schon im September 2007 Online gehen können.
Aber ich wollte es nicht so machen, wie oft die Spielindustrie, nämlich ein unfertiges Produkt auf den Markt zu werfen und dann ständig nachbessern
zu müssen! Es mußten noch so viele Kleinigkeiten geändert werden. Wir hatten immer auch neue Ideen, wie wir etwas optisch und inhaltlich verbessern konnten. Gefickt mit einer fetten Tonne eigener Faulheit, schoben wir den Veröffentlichungstermin dann von Monat zu Monat weiter.
Erst wurde meine Hündin im Januar 2008 sehr krank (Tagebuch Nr. 654), dann wurde Florian für zwei Monate sehr krank (Tagebuch Nr. 655) und konnte nicht arbeiten. Nun sprach ich aber vor zwei Wochen ein Machtwort und hatte meinen Comet-Newsletter-Abonnenten versprochen, dass der Online-Shop zu 100% noch im Juni 2008 online gehen wird. Versprechen gehalten! Seit Samstag den 21.06.2008 könnt Ihr Comets Online-Shop über der Homepage-Startseite problemlos erreichen! Ich weiß, besonders viele Artikel biete ich da noch nicht an! Das hat aber auch etwas damit zu tun, dass ich vorerst noch keine PC-Spiele über den Online-Shop verkaufen möchte, weil es ja immer so eine Sache ist, ob ein PC-Spiel auf den heimischen Rechner läuft, oder nicht! Außerdem wird nur Ware im Online-Shop angeboten, die gut-sehr gut erhalten ist und wo sich der Verkauf auch lohnt. Ware die im Online-Shop angeboten wird, läßt bei einem Verkauf weniger Gewinn übrig, als im Laden verkaufte Ware, da ich z.B. noch Gebühren (PayPal) etc. zahlen muß. Da kann ich also keine Ware hineinstellen, an der ich nur 0,50 Cent verdiene! Auch muß ich ja auch darauf achten, dass sich im Online-Shop nicht alle Perlen um einen guten Listenplatz bekriegen, sondern das auch im Comet-Laden ausreichend attraktive Ware steht! Da muß mir so ein vernünftiger Spagat gelingen, denn beide Kundengruppen (Ladenkunden & Online-Kunden ) sind mir wichtig und sollen ein gutes Warenangebot geboten bekommen!


"Wer sich nicht bei Comets Online-Shop anmeldet, bekommt es bald mit mir zu tun...bzw. nur mit meinen beiden süssen ...Waffen!"

Das Warenangebot im Comet-Online-Shop wird also von Tag zu Tag steigen und vielfältiger. Gebt uns dafür einfach noch ein bisschen Zeit!
Wer auch 18er Spiele kaufen möchte, muß uns eine Kopie des eigenen Ausweises per E-Mail oder Post schicken. Ausser, wenn uns der Kunde persönlich bekannt ist! Wir werden die 18er Ware dann per Einschreiben an die betreffende Person schicken, so das diese nicht (z.B.) der 12-jährige Sohn
annehmen kann. Wer kein Interesse an 18er Ware hat, braucht dann natürlich auch keinen Ausweis vorlegen. Da es auch möglich ist, mit zu verfolgen, welcher Comet-Online-Shop-Kunden uns den meisten Umsatz beschert, werden diese Kunden früher oder später auch mit einem 10 Euro Einkaufsgutschein belohnt werden! Wenn Ihr noch Verbesserungsvorschläge zum Comet-Online-Shop habt, dann teilt diese bitte Florian oer mir mit.
Natürlich könnt Ihr uns auch für den Online-Shop loben oder kritisieren!  Berliner, die im übrigen was im Comet-Online-Shop bestellen, können die Ware im Comet-Laden dann innerhalb von sieben Tagen im Laden bezahlen und abholen! Wer Online etwas bestellt hat, sollte innerhalb weniger Tage die Ware bezahlt haben, spätestens aber nach sieben Tagen, sonst wird jede Bestellung wieder storniert. Kunden, die unser Vertrauen verspielen, werden dann natürlich sofort und für "immer" gesperrt. Alle weiteren Informationen zum Comet-Online-Shop, könnt Ihr im (Shop-Impressum etc.) nachlesen! Noch ein kleiner Hinweis zu Comets ersten eigenen Online-Shop. Es geht mir null darum, mit anderen großen Online-Shops zu konkurrieren! Der Schwerpunkt liegt weiterhin (noch) im Comet-Laden. Vielmehr soll der Comet-Online-Shop ein weiteres Service-Angebot für Kunden(innen) sein,
die z.B. es selten zu den Öffnungszeiten in den Comet-Laden schaffen, oder ausserhalb von Berlin wohnen! Klar soll der Comet-Online-Shop auch reichlich Gewinne erwirtschaften! Das ist sogar für die weitere Zukunft von Comet Games-Store sehr wichtig, aber trotzdem soll der Comet-Online-Shop
in Zukunft auch nur ein Puzzle-Teil vom ganzen Comet-Unternehmen einnehmen. Mehr ist zeitlich und personenmässig z.Zt. leider auch nicht möglich!
Noch Fragen?

Meine Hündin Matze und ihr starker Wille weiter zu LEBEN!

Matze liebt ihre Bälle und spielt sehr gerne mit ihnen. Ihren kindlichen Spieltrieb hat sie sich stets erhalten!

Meine Hündin Matze ist schon eine sehr alte Dame! Sie wird im September 2008 fünfzehn Jahre alt. Ein schon stolzes Alter für die Größe meines Hundes.
Meistens werden gerade kleine Hunde sehr alt. Nicht selten können diese bis zu achtzehn Jahre alt werden. Matze ist eine "Schäferhündin-Mischling". Keine Ahnung, wer damals bei dem Geschlechtsakt mitgewirkt hatte. Ich war ja nicht dabei und naja, so richtig interessieren tut es mich auch nicht.
So lange meine Hündin keine "Schäferhündin-Nashorn-Mischling"-Dame ist, geht das alles in ordnung! Wenn ich mir noch heute auf der Strasse anschaue, welche Hunderassenkerle geil auf meine Hündin sind, wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken, wie zum Beispiel eine Kreuzung aus Schäferhund und einem Pudel aussehen könnte?
Eine ältere Dame läuft jeden Tag mit ihrem schwarzen und sehr hässlichen Pudel die gleiche Gassistrecke, wie ich mit Matze. Oft sogar zur gleichen Zeit. Ihr Pudel ist ein sexgeiles Kerlchen, der sich scheinbar total in Matze verliebt hat.
Meine Hündin mag aber ebenso wie ich keine Pudel und so läßt sie sich auf keinen Fall besteigen und auch ich würde das nie zulassen...also bei meiner Hündin meinte ich...und bei mir natürlich auch nicht...ach, es sollte schon klar sein, wie ich das meine! Aber das schnallt dieser krankgeile Pudel einfach nicht und die ältere Dame auch nicht. Sie freut sich viel mehr darüber, das sich beide Hunde ja so "prima" verstehen. Ich wechsel nun immer
die Strassenseite, wenn ich die beiden kommen sehe. Ich höre dann von der anderen Strassenseite immer nur das gierige Hecheln des Pudels, aber da Matze inzwischen nicht mehr so gut sieht und hört, interessiert sie das auch nicht mehr.
Mich macht das im übrigen auch nicht an!


Viele Jahre hat Matze jeden Tag eine Mohrrübe bekommen. Inzwischen verträgt sie dieses Gemüse leider nicht mehr so gut!

Nach dem schlimmen "Schlaganfall" den Matze im Januar 2008 hatte (Tagebuch Nr. 654), hat sie sich sehr gut wieder erholt! Allerdings schmiert sie immer mal wieder mit ihren Hinterbeinen zur Seite weg. Sie hat wahrscheinlich Arthrose im Rücken. Auch dafür bekommt sie nun Tabletten.
Noch kommt sie die drei Stockwerke zu unserer Wohnung problemlos hoch. Aber ich merke schon, dass so langsam ihre Knochen etwas müde werden. Das schlimme ist, dass viele Hundebesitzer ihr Tier einschläfern lassen müssen, wenn der Bewegungsapparat nicht mehr funktioniert!
Das müßte ich dann wohl auch tun. Die Hunde sind in der Regel rein vom Kopf, vom Charakter her, völlig die alten, können aber kaum noch laufen.
Es ist dann sehr schwer, sein Tier trotzdem sterben zu lassen! Meine Tierärztin meinte, dass vier von fünf Hunde an keinen plötzlichen und natürlichen
Tot sterben. Die meisten Tiere müssen eingeschläfert werden. Sie hat schon sehr viele Schäferhunde einschläfern müssen, die erst sechs bis acht Jahre alt und geistig völlig top fit waren, aber die Probleme mit der Hüfte hatten. Das ist ja oft so ein besonders großes Problem von Schäferhunden oder überhaupt großen Hunden. Ich weiß, dass der Tag X kommen wird, wo ich mich von Matze trennen muß! Ich habe sie seit 1993 in mein Herz geschlossen. Sie war ein Monat alt, als ich sie aus einem Tierheim freikaufen konnte. Sie gehört zu meinen Leben, wie das ständige eigene Luft holen!


Matze braucht sehr viel Streicheleinheiten und sie bekommt von mir die Liebe, die sie braucht!

So gesehen habe ich mit ihr aber viel Glück gehabt. Wenn sie sechzehn oder siebzehn Jahre alt geworden ist und dann stirbt, ohne Leiden zu müssen,
ist das für mich schon einsehbar. Dann hat sie ihr Leben voll ausgeschöpft und ich weiß, dass ich vieles richtig gemacht habe! Denn ein Hund, der schlechte Pflege erfährt, oder sich nicht wohl fühlt, verliert auch schneller seinen Lebenswillen. Matze will noch Leben und ich lasse sie. Ich hoffe nur, dass ich eines TAGES auch erkennen kann, wann es besser ist, sie sterben zu lassen. Man darf da nicht so egoistisch sein und nur weil man sich nicht
vom Tier trennen kann, dieses  weiter leiden zu sehen. Man sollte aber auch nicht gleich auf jeden Tierarzt hören, wenn der meint, das Tier muß eingeschläfert werden. Am besten immer noch eine weitere fachliche Meinung einholen! Ich hoffe, ich werde eines TAGES diese Kraft haben, das zu entscheiden und durchzustehen, wann es Zeit wird, sie gehen zu lassen. Noch muß ich so eine Entscheidung nicht treffen. Ich hoffe sehr, dass ich diese auch nie treffen muß und Matze in zwei Jahren einfach nur friedlich einschläft und ohne Schmerzen stirbt. Aber das passiert leider nur extrem selten.
Ich kann nur hoffen, dass mir Matze noch lange erhalten bleibt und ich ihr! Alles andere liegt nicht in meiner Macht. Die Zukunft wird mir all meine Fragen beantworten. Ich muß also abwarten und dazu bin ich auch bereit! 

Was mich zur Zeit besonders ärgert:



"
Kann ja schließlich schon mal vorkommen. Sorry hey!"


Ich bin auch dafür bekannt, mich übel zu verwandeln, sollte man mich zu wütend machen! Also Dieter, keine weitere CD mehr mit Mark Medlock!

Die Spiele im Cometschaufenster haben oftmals die Neigung, umzufallen. Jedenfalls die, da an der Rückwand des Regals stehen, so das man sie von aussen vorm Schaufenster stehend, gut erkennen kann. Auch wenn wir mal was aus dem Schaufenster holen müssen, kippt das ein oder andere Spiel natürlich auch mal um. Nicht selten kracht aber das halbe Schaufenster auch nur deswegen zusammen, weil sich Kunden(innen) mit ihrer Hand genau
an den Orten des Regals aufstützen müssen, wo oben die Spiele bis zur Regalkante stehen. Folge: es krachen ein paar Spiele um.
Das passiert Kunden(innen) dann in der Regel aber auch nur einmal, dann nie wieder! Das nennt man dann einen gesunden Erfahrungseffekt.
Es gibt aber auch Menschen, die sind gegen jegliche Erfahrungen immun. Die legen ihre Hand auf eine heisse Herdplatte, schreien hysterisch
"AUAchen"
um es dann gleich danach auch noch zwölfmal zu machen. Warum ihnen die Hand weh tut, drauf kommen sie dann nicht.
So mußte ich vor einiger Zeit mal einen Kunden kennenlernen, der zu dieser Sorte Mensch gehört!


Leider wurde mein Giftgetränk, für den netten Kunden mit den zwei linken Händen, einfach nicht fertig, weil ich mich ja ständig
um die umgekippten Spiele kümmern mußte. Das ist ja so ungerecht!

Ich stand hinter dem Comet-Verkaufstresen und unterhielt mich mit einem anderen Kunden. Er schaute sich in dieser Zeit Playstation 2 Spiele an.
Dann drehte er sich plötzlich zu mir um, hielt in der linken Hand ein Spiel und stützte sich mit seiner rechten Hand auf das Spielregal auf.
Folge: einzelne Spiele kippten in das Schaufenster hinein. Kann ja mal passieren, das ist kein Problem. Er war dann ganz erschrocken, schaute in den Schaufensterbereich hinein, ohne dabei natürlich zu versäumen, nicht eine Hand, nein, sondern gleich seine beiden Hände auf das Spielregal auf der oberen Regalkante, zu drücken. Nun kippten auch noch weitere Spiele neben dem ohnehin schon verursachten Bereich zusammen.
Ich eilte sofort herbei und sagte zu ihm, er solle nun bitte bloss nichts mehr anfassen, ich würde das schon wieder in Ordnung bringen.
Noch während ich das sagte, beugte er sich über das Regal rüber und ich dachte schon fast, er fällt gleich in den Schaufensterbereich hinein.
Während sein Körper so da rum lehnte, verursachte er einen so hohen Druck gegen das Regal, dass nun alle daran angelehnten Spiele (immerhin eine ganze Menge) auch noch zusammenkrachten. Nun war ich innerlich wirklich kurz davor, in tausend Einzelteile zu zerplatzen und mein Herz genau in seine Magengrube zu boxen. Das alles passierte so rasend schnell, dass ich kaum reagieren konnte und das soll bei mir schon was heissen. 
Statt einfach nur still da zu stehen, verschlimmerte er die gesamte Situation nur noch extrem! Anfangs waren nur drei Spiele umgekippt, als ich beim Schaufenster ankam, lagen über vierzig Spiele im Schaufensterbereich orientierungslos verstreut. Diese hatten dann auch noch andere Ware, die im vorderen Bereich aufgebaut war, mit umgestossen. Somit war das halbe Schaufenster nur noch ein augenscheinliches Trümmerfeld!
Während ich alles mühsam wieder zusammenbaute, stand er die ganze Zeit hinter mir und entschuldigte sich für seine Ungeschicklichkeit und das auch schon seine Mami immer gesagt hätte, dass er über zwei linke Hände verfügen würde. Soso, sehr interessant und von mir ja noch garnicht bemerkt...
Nach etwa zehn Minuten war es mir gelungen, das Schaufenster wieder so herzurichten, wie es tagelang auch schon vorher ausgesehen hatte.


Ich war kurz davor...

Ich ging dann wieder hinter meinen Verkaufstresen und kümmerte mich dann weiter um den anderen Kunden. Nach etwa fünf Minuten sprach mich
dann wieder "Der zwei linke Hände"-Typ an. Er wollte sich ja noch mal entschuldigen und wüßte irgendwie nicht, wie das alles passieren konnte. Schließlich habe er doch eine Hand nur SO auf das Regal gelegt...ja, genau SO war es und genau SO geschah es dann auch wieder erneut...!
Dieser Chaotentyp war kurz davor, mich zu einem Pflegefall zu bomben. Er wollte ja nur mal zeigen, wie alles passiert wäre und es war nicht seine Absicht, wieder dabei einige Spiele umzukippen. Ich rannte diesmal schneller als der Wind zum Regal und schubste den Kunden zärtlich aber sehr bedeutsam vom Regal weg. Gott sei Dank waren diesmal nur zwei Spiele umgekippt! Er sagte dann: "Kann ja schließlich schon mal vorkommen.
Sorr
y hey!"
Ich sagte dann, er sollte mir sagen, welches Spiel ihn interessieren würde, ich könnte es dann ja aus dem Stapel nehmen und ihm zeigen. Damit war er dann auch einverstanden. Nach etwa einer fünfminütigen Beratung, kaufte er dann tatsächlich auch ein Spiel. Aus Interesse oder als wieder Gutmachung, weiß ich nicht. Er packte dann das gekaufte Spiel in seinen Rucksack und ging zur Tür. Öffnete diese und da sich diese scheinbar für ihn
ein bisschen zu schwer öffnen läßt, zwängte er sich nur durch einen kleinen Spalt, ohne dabei natürlich zu vermeiden, mit seinen grossen Rucksack gegen das Verkaufsregal zu stossen. Diesmal krachte alles auf einen Schlag zusammen! Ich erstach mich etwa zwanzigmal mit meinen Mordgedanken, aber ich überlebte und mußte den Schaden komplett wieder beseitigen. Er hatte von seinem Rempler nichts bemerkt.
Vielleicht auch ganz gut so, denn sonst hätte er mir helfen wollen und hätte dabei wohlmöglich auch noch Comets Wände zum Einsturz gebracht.
Sollte dieser Kunde dieses Bericht hier lesen...bitte das nächste Mal nur gefesselt an Armen und Beinen und in einer dreissig Meter langen Plastikfussmatte eingewickelt und von vier Leibwächtern festgehalten, den Comet-Laden betreten. Dann nur mit den Augen signalisieren, welches Spiel es denn diesmal ein soll und gut ist. Danke!

Was ich zur Zeit gerne zocke:



1. "World of Warcraft & AddOn"  (PC) Bisherige Spielzeit insgesamt: 3259 Stunden! Seit Februar 2005!  
2. "Puzzle Quest" (PC) Bisherige Spielzeit insgesamt: 50 Stunden!
3. "Der Herr der Ringe Online" (PC) Bisherige Spielzeit insgesamt: 369 Stunden! Seit Dezember 2007!
4.  "GTA 4" (Xbox 360) Bisherige Spielzeit insgesamt: 22 Stunden! 

Was ist derzeit "IN" für mich:



Einmal "World of Warcraft"
, immer "World of Warcraft"
?!

Seit 2005 zocke ich nun schon "World of Warcraft" und es wurde sofort mein täglicher Begleiter! So wie kauen, Luft holen, Zähne putzen und sich ernähren! "World of Warcraft" war damals mein erstes Online-Game überhaupt. Ich hatte vorher null was mit Online-Spielen im Sinn, obwohl es auch schon vor "WoW" gute Online-Rollenspiele gab. Ich bin seit ca. 1985 ein Videospiel-Zocker. Ich habe schon HUNDERTE von Spiele durchgespielt und insgesamt sicher schon über TAUSEND Spiele angespielt oder gesehen, aber bisher konnte mich noch kein Spiel so lange an den Bildschirm fesseln,
wie eben "WoW"! Ein völlig neues Spielgefühl für mich! Kaum zu Hause anzukommen, den PC anzumachen und dann in diese bunte "Comic-Welt"
voller Abenteuer abzuschmieren! Mich fast jeden Abend selbst ins Bett zu prügeln, war auch nicht immer so leicht! Das ging gut ein bis zwei Jahre so. Gut, ich ging natürlich weiterhin in meinem Comet-Laden arbeiten und kümmerte mich um meine Comet-Homepage, um meine Hündin Matze,
um mich und eine handvoll Menschen, die mir wichtig waren. Aber so richtig viel Zeit und Lust hatte ich für andere Dinge eigentlich nicht mehr.
Ich wollte eben unbedingt mein erstes Pferd ab Level 40 bekommen können um dann Level 60 erreichen! Ich war schon, ganz ehrlich, auf eine Art absolut "SÜCHTIG" nach diesem Spiel. Allerdings ohne diesen ganzen dramatischen Folgen, die in der Presse immer gerne gegen solche Online-Spiele argumentativ verwendet werden! Ich pinkelte nicht in den neben mir stehenden Papierkorb...obwohl, jetzt wo ich ihn da gerade so stehen sehe...
Ich verzehrte nicht über all die Monate meine Tapete neben dem PC und ich ließ mir auch nicht die Fingernägel bis zur Decke wachsen.
Auch war mein Hintern nicht auf dem Bürostuhl festgewachsen und meine Finger auch nicht auf der Tastatur festgenäht! Ich schoss auch nicht mit Spatzen auf Kanonen, wenn mich jemand wagte anzurufen oder mich besuchen wollte! Ich war schon noch mit beiden Füssen auf den Boden der
realen Weltlichkeit verblieben!


Kein PC-Spiel habe ich bisher so viel Stunden gespielt, wie "World of Warcraft"! Bisher schon über 3000 Stunden seit 2005...

Trotzdem übernahm dieses Spiel fast komplett meine Lebens-& Freizeit-Regie. Nach fast zwei Jahren wurde es dann schon etwas weniger, aber auch
nur vernichtend weniger. Dann kam die AddOn "World of Warcraft-Burning Crusade" und alles ging wieder von vorne los. Etwa drei Jahre spielte ich
fast nix anderes mehr. Erst ein paar gute Rollenspiele für die Playstation 2 ("Final Fantasy 12", "Rogue Galaxy") und Kracher wie "GTA 4" (Xbox 360),
"Herr der Ringe Online" (PC), "Age of Conan" (PC) entführten mich etwas weg, von der unsagbaren großen "World of Warcraft"-Welt.
So mit der Zeit hatte ich dort ja auch schon fast alles gesehen und hatte auch schon so gut wie alle Rassen und Charaktere schon gespielt.
Es wurde einfach mal Zeit, nach gut drei Jahren "WoW"-Spielzeit mal was anderes zu spielen. Im Januar 2008 kündigte ich zum ersten mal seit 2005
mein "WoW"-Abo. Ein sehr schmerzlicher Akt! Es war fast so, als würde ich mich von einem Fuss von mir verabschieden und die Bestätigung der Kündigungstaste ließ mich aufschreien, so als hätte man mir meinen Fuss gerade frisch abgehackt! Mein gut wirkendes Schmerzmittel hieß dann umgehend "Herr der Ringe Online". Ebenfalls ein gutes Online-Spiel und mit erfrischend anderer Grafik. Alles etwas "erwachsener" und eine neue Geschichte und Orte, die ich noch nicht fast auswendig kannte!


"Herr der Ringe Online": Habe ich gut sechs Monate bisher gespielt und hatte sehr viel Spass dabei! Top-Game!

Gut sechs Monate wollte ich dann nix mehr von "World of Warcraft" wissen und spielte hauptsächlich "Herr der Ringe Online"!
Dann erschien vor etwas über einen Monat "Age of Conan", natürlich auch wieder ein tolles Online-Game, was mich sofort interessierte.
Allein schon deswegen, weil ich in diesem Spiel mal so ordentlich die Gegner verhauen und zerlegen durfte. Gerade in der Ev.-UNCUT-Version wurde
mit rotem Lebenssaft nicht gegeizt und auch der ein oder andere Gegner wurde von mir Kopflos rasiert. Strafe muß ja schließlich auch mal sein!
Nach all den bunten Welten in "WoW" und den doch recht harmlosen Gewaltansätzen im Spiel, wurde "Age of Conan" eine angenehme Abwechslung. Die Grafik ist natürlich auch wesentlich besser, wesentlich anders eben. So ließ ich dann "Herr der Ringe Online" etwas beiseite und begann einen Barbaren bei "Age of Conan" hoch-zu-Leveln. Allerdings gab es noch so viele Fehler in diesem Spiel und es wirkte an einigen Stelen noch so unfertig, dass ich nach gut vier Wochen Probe-Spielzeit, (noch) keinen weiteren Monat mehr verlängerte. "Herr der Ringe Online" und "Age of Conan" werden aber auf jeden Fall weitergespielt. Ja...und was soll ich schreiben...mich zog es dann gleich wieder zurück zu "WoW"! Okay, in den ersten Minuten bekam ich erst einmal einen kleinen Augenschock, als ich die Grafik wieder gesehen hatte. Das ist eben schon eine gewaltige Umstellung.
Nix gegen den Grafikstil von "World of Warcraft"(!!!), der hat durchaus seinen ganz eigenen Reiz und ist auf eine Art auch einmalig! Aber wenn man vorher seine Gegner brutal zerteilt hatte und die ganze Spielwelt wesentlich detaillierter und realistischer aussah, dann erschreckt man im ersten
Moment eben, wenn man dann  diese bunte "WoW-Comic-Grafik" erblickt. Aber das war bei mir nur ganz kurz der Fall! Innerhalb von dreissig Minuten Spielzeit, hat es mich dann wieder das "WoW"-Fieber total gepackt! Ich habe nun einen Draenei Priester angefangen. Einen Priester hatte ich bisher
noch nie bei "World of Warcraft" gezockt. Ich habe bei "WoW" insgesamt fünf Jäger (3 Horde, 2 Mensch), einen Hexenmeister (Mensch), ein Magier (Mensch), einen Schamane (Mensch), zwei Krieger (Horde), einen Schurken (Mensch), einen Druiden (Mensch), zwei Paladine (Horde & Mensch) und jetzt einen Priester. Am liebsten habe ich immer einen Jäger gespielt!


"Age of Conan" ist ein Top-Spiel und hat auch eine große Chance, so richtig fett erfolgreich zu werden.

Nun kann ich erst einmal bis 12.07.2008 wieder "WoW" zocken, da von mir schon alles bezahlt. Ob und wie lange ich noch weiterhin "WoW" spiele
oder wann ich wieder mit "Herr der Ringe Online" oder "Age of Conan" anfange, weiß ich noch nicht. Wenn ich eben Lust dazu habe.
"Age of Conan" wird von mir erst wieder aktiviert, wenn die meisten Bugs beseitigt wurden und sich alles insgesamt stimmiger spielen läßt.
"Age of Conan" hat aber (noch) sehr viel zu bieten und ist auf jeden Fall ein Top-Game! Alle Online-Rollenspiele haben ihre Vor-und Nachteile.
Zur Zeit würde ich meine Hitliste der Online-Spiele so aussehen lassen: Platz 1: "World of Warcraft" Platz 2: Herr der Ringe Online" und
Platz 3: "Age of Conan"...Platz drei aber nur wegen den ganzen Bugs. Aber die Leute sind da ja schon brav an Nachbessern und beseitigen Fehler,
die am Erscheinungstag eigentlich nicht mehr hätten dabei sein dürfen bzw. fügen Funktionen hinzu, die zu 100% seit Anfang hätten mit dabei sein müssen. Aber "World of Warcraft" war ja anfangs auch nicht ohne Fehler! Man muß eben jedem Online-Spiel eine faire Chance und die Zeit geben,
sich weiterzuentwickeln! An den Spruch: "Einmal "World of Warcraft", immer "World of Warcraft"!" ist schon irgendwie was dran.
Ich kenne viele, die waren schon völlig weg von "WoW" und sind nun wieder zurückgekehrt. Ich kenne aber auch Leute, die haben so die Nase voll
von diesem Spiel, dass sie sich lieber alle Finger abbeissen würden, als jemals nochmal eine "WoW"-Spielfigur zu steuern!
Ach, soll doch jeder zocken, wozu er gerade LUST hat! Was kümmert mich das!

Was ist derzeit "OUT" für mich:

Es ist wirklich nicht immer leicht, ein treuer Kunde der Deutschen Telekom zu bleiben!


Als Entschädigung für meinen tagelangen stressigen Telekom Frust, wurde mir ein "großzügiges" Guthaben von zehn Euro "versprochen"...

Eigentlich kann ich ein sehr treuer Kunde sein und bleiben! Wenn ich sehr zufrieden bin, kaufe ich über Jahre meine Produkte immer in dem Geschäft, wo ich gut beraten und behandelt werde! Die Preise müssen natürlich auch stimmen, aber ich zahle lieber ein paar Euro mehr und bekomme eine fachmännische Beratung, als es besonders billig zu bekommen, aber weit und breit ist keine beratender Verkäufer zu entdecken! Ich bin kein Mensch,
der jahrelang bei einem Händler Geld spart und auch immer sich gut behandelt gefühlt hatte und dann wegen einem Missgeschick des Händlers oder einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen dem Verkäufer und mir, das WEITE zu suchen! Oder wegen einem Euro, den ich vielleicht diesmal woanders sparen könnte, zehn Euro Benzin zu verfahren, um dorthin zu gelangen.  Ich schreibe nun aus meiner Sicht eines Privatkunden.
Soll also keine Anspielungen auf vereinzelte Kunden meines Comet-Ladens sein.


Ich stellte mir einfach immer vor, nur mit diesen netten Hotline-Mitarbeiter zu sprechen, um so all den Frust mit den ständig
wechselnden
männlichen Hotline-Service-Mitarbeiter besser ertragen zu können!

Ich kaufe z.B. meine Musik-CDs immer bei einem bestimmten Online-Shop. Ebenso seltene Elvis-DVDs etc.! Ausserdem bin ich schon seit Jahren Kunde der Deutschen Telekom. Nein, ich werde mich dafür nun bei niemanden entschuldigen oder dafür rechtfertigen! Ich war eigentlich in der Regel immer zufrieden, auch wenn die Telekom eine Zeitlang einfach zu teuer war und eigentlich bei vielen Angeboten auch noch ist! Mit meinem Comet-Laden,
das muß ich gestehen, bin ich inzwischen nicht mehr bei der Deutschen Telekom, sondern bei Alice gelandet, denn die haben für Selbständige einfach die preiswerteren Angebote (so meine Erfahrung) und ausserdem hat es die Deutsche Telekom damals monatelang nicht geschafft, mir im Comet-Laden eine neue Telefonbuchse einzubauen, damit ich bestimme Angebote dieses Unternehmens auch wahrnehmen konnte! Privat bin ich aber immer noch
bei der Deutschen Telekom und habe dort eine Flat-Internet & Telefonleitung. Außerdem eine 6000er Internetleitung, was mit bisher eigentlich immer ausreichte. Als ich jedoch begann "Age of Conan" (PC-Online-Rollenspiel) zu zocken, beschloss ich, mir nun eine 16000er Internetleitung frei schalten zu lassen. Dazu mußte ich nur auf ein anderes, nur drei Euro teures Telekom-Paketangebot ausweichen. Nix leichter als das, dachte ich mir zusammen mit meinem Hirn und rief unterstützt von meinen Händen und mit der freundlichen Unterstützung meines alten schnurlosen Telefons, beim Kundenservice
der Deutsche Telekom an. Ich äußerte meinen 16000er Internet-Wunsch und mir wurde dann bestätigt, dass ich in zwei bis drei Tagen eine Auftragsemail erhalten würde. Diese erhielt ich aber leider nicht! So rief ich nach etwa einer  Woche dort an und fragte, wo den die Auftragsbestätigung in schriftlicher Form bleiben würde?! Ja, diese wurde mir noch nicht zugemailt, warum auch immer. Etwa vier Tage später bekam ich dann endlich die schriftliche Bestätigung und ein Datum genant, wann der Auftrag ausgeführt werden sollte. Nämlich am 12.06.2008.


Ich stellte mir einfach immer vor, nur mit dieser netten Hotline-Mitarbeiterin zu sprechen, um so all den Frust mit den ständig
wechselnden
weiblichen Hotline-Service-Mitarbeiterinnen besser ertragen zu können!

Als ich dann an diesem Datum einen DSL-Speed-Test machte, mußte ich leider feststellen, dass ich immer noch eine 6000er Leitung hatte.
Man versprach mir, dass dann am 16.06.2008 meine 16000er Leitung freigeschaltet wird. Damit gab ich mich dann zufrieden. Als ich dann am 17.06.2008 immer noch keine 16000er Leitung hatte, rief ich wieder bei dem Kundenservice der Deutschen Telekom an. In der Regel mußte ich im übrigen 20-35 Minuten am Telefon aushalten und mir eine verrücktmachende "Dauer-Warteschleife-Musik" anhören! Wahrscheinlich, um mich mit der
Zeit so verrückt werden zu lassen, dass ich meine Beschwerde glatt vergessen würde!? Endlich nach fünfunddreissig(!) Minuten ein Freizeichen, dann wieder die krankmachende "Warteschleifemusik" und dann nur noch "Tuttuttut". Ein Besetztzeichen zerstach mir dann brutal mein rechtes Ohr und vergewaltigte gnadenlos meinen Nerven! Also wieder dort angerufen, die dämliche automatische Frauenstimme am Anfang ertragen und diesmal fünfundzwanzig Minuten Warten. Dann endlich bekam ich eine freundliche Beraterin zugeteilt. Diese entschuldigte sich bei mir und meinte, da wäre
wohl irgendwas schiefgelaufen (ach nee wirklich ???), aber der Auftrag wird nun am 18.06.2008 ausgeführt. Wurde er dann aber nicht!
Und wieder vergammelte ich ewig lang am Telefon! Nun bekam ich einen absolut vorbildlichen Anstellten der Deutschen Telekom-Kundenservice-
Hotline zu sprechen! Das meine ich nun nicht sarkastisch, sondern das ist mein ERNST! Ich schilderte meinen Fall und er versprach mir, er würde sich
umgehend darum kümmern und Morgen würde man mich dann anrufen und der Techniker würde dann mir mitteilen, dass er gerade meine 16000er Leitung freigeschaltet hätte! Der Knaller daran war, dass mir dieser Hotline-Mann seine direkte Nummer gab, also die, mit der ich ihn direkt an seinem Arbeitsplatz anrufen konnte. Eine direkte Durchwahl sozusagen! Das kennen ja viele, dass man bei einer Hotline anruft und dann ständig mit anderen Mitarbeitern seinen Frust hat! Das man dann alles immer und immer wieder erneut erzählen, erklären und Abwarten muß!


Während ich der unangenehmen "Warteschleifemusik" lauschen mußte, trank ich den einen oder anderen...feurigen Apfelsaft!

Ich solle ihn am nächsten Tag unbedingt  Anrufen, sollte der Auftrag diesmal wieder nicht ausgeführt werden. Er würde sich dann umgehend darum persönlich kümmern. Ich war schon sehr beeindruckt von so viel Hilfsbereitschaft und Tatendrang! Warum sind nicht alle bei dieser Hotline so bei der Sache? Am nächsten Tag kam tatsächlich kurz nach zwölfuhr der zugesagte Anruf vom Techniker. Er hätte nun gerade meine 6000er Leitung zu einer 16000er gemacht. Allerdings ergab kurz danach, ein von ihm durchgeführter Test, dass ich eine fette Störung in der Leitung hatte. Zack, wurde meine Leitung wieder auf eine 6000er heruntergestuft und ich wurde mit dem Versprechen vertröstet, dass man sich am nächsten Tag darum weiter kümmern würde. Also inzwischen war der 12.06.2008 schon etwas her und meine Geduld ist irgendwo zwischen dem 12.06.2008 und 18.06.2008 tödlich
verunglückt! Am nächsten Tag kam wieder ein Anruf und nun endlich hätte man den Fehler vor Ort gefunden und nun müßte eigentlich alles ganz
prima funktionieren?! Ich schaute in meinen Modemeinstellungen nach und machte einen DSL-Speed-Test und bekam etwas über 17000 angezeigt.
Nach allen Abzügen, so erklärte man mir das, käme ich so auf meine verdiente 16000er Leitung. Ich war nun glücklich und fast auch bereit, den ganzen Stress der letzten Tage und all die unmenschlichen Wartezeiten am Telefon, zu verzeihen
...wenn, ja wenn...ich nun nicht ständig alle 10-30 Minuten aus dem Internet fliegen würde! 

So langsam wurden meine mühsam aufgebauten Telekom-Sympathien von all den falschen Zusagen aus meinen Kopf brutal entfernt!

Das ist natürlich nicht so angenehm, wenn man z.B. "World of Warcraft" (PC-Online-Rollenspiel) spielt und dann alle 10-30 Minuten wegen eines Serverabbruch aus dem Spiel fliegt! Also, was passierte? Riiiiichtig, ich verbrachte wieder ca. fünfunddreissig vergiftete Minuten an meinem völlig gelangweilten Telefon, nur um mir dann anhören zu müssen, es liegt wohl dann doch an meinem Modem. So, so.
Das Problem, ständig aus dem Internet zu fliegen, hatte ich erst seit der Umstellung. Davor passierte nie etwas! Ich war zu 100% davon überzeugt,
dass mein Modem (aktuellster Firmenpatch ist drauf) nicht kaputt war! Ja, man könnte mir ja jemanden nach Hause schicken, aber wenn der Fehler
dann bei mir liegen würde, bzw. in meiner Telefonleitung oder an meinem Modem, müßte ich natürlich auch diesen Service bezahlen! Toll!
Ich bezahle seit dem 12.06.2008 für eine Leistung, die nicht erbracht wurde, habe etliche Stunden (Gesamtzeit) darauf warten müssen, mal endlich einen Service-Mitarbeiter der Deutschen Telekom ans Telefon zu bekommen, konnte zwei Tage kaum im Internet verweilen, weil ich ständig raus flog und nun könnten ja auch noch Kosten für mich entstehen. Ich bin wirklich sehr beeindruckt und zutiefst gerührt, mit welche Hingabe versucht wird,
mich nun noch mehr zu verärgern! Einen Tag später rief mich jemand von der Technik an und meinte, ich würde nun dreissig Minuten nicht telefonieren und auch nicht ins Internet können, weil man mir eine andere Leitung zuteilt. In meinem Umfeld, bzw. in dem meiner Telefonleitung, befinden sich andere Leitungen, die meinen Erhalt im Internet stören könnten...


Meine zur Zeit etwas streikende Telefon-Internet-Leitung, welche 550 Meter unter meinen sich im dritten Stockwerk befindlichen Wohnzimmerfussboden vergaben wurde, ist von mir hier oben, der ich gerade auf meinen Wohnzimmerfussboden liege,
nur schemenhaft zu erkennen! Hier das Foto von dieser Leitung, aufgenommen mit meiner neuen 5000 Zoom-Kamera...

Nach dreissig Minuten wurde mir dann mitgeteilt, dass ich umgesteckt wurde, naja, eigentlich ja meine Leitung und dieses Problem, dass mein Modem immer aus dem Internet fliegt, nun nicht mehr auftreten dürfte! Ja, tatsächlich flog ich nun nur noch ganz selten raus. Es passierte zwar noch, aber manchmal auch drei bis vier Stunden nicht, oder wenn ich Glück hatte, an einem Tag auch überhaupt nicht. Das war ja immerhin schon mal eine deutliche Verbesserung! Trotzdem mußte ich wieder bei der Telekom-Hotline anrufen und darum bitten, noch mal bitte alles zu überprüfen.
Ja, man würde das weiterleiten, teilte mir ein freundlicher Herr mit. Am darauffolgenden Tag klingelte dann kurz nach siebenuhr morgens, mein Telefon.
Eine nette junge Damenstimme bot mir an, sie könne mir nun sofort eine Telefonnummer geben, wo ich anrufen könnte und nur erfahrende Leute
mein Modem etc. überprüfen würden! Einen Termin am Montag den 30.06.2008, wo ein Techniker bei mir zu Hause alles überprüfen würde, könnte ich
auch haben...natürlich vergass diese Frauenstimme nicht, mich noch schnell darauf hinzuweisen, dass Kosten dann für mich entstehen könnten, sollte
der Fehler bei mir zu finden sein. Ich schrieb mir dann noch halb schlafend die Nummer von den Fachleuten auf und versprach, mich bis Sonntag den 29.06.2008 zu melden, ob ich noch Besuch vom Techniker gebrauchen konnte! Ich habe diesen Technikertermin dann am Sonntag abgesagt, weil
kaum noch Störungen auftraten. Im übrigen hatte mir eine Telekom-Hotline-Mitarbeiterin, als Trost für all meinen Internetkummer, eine Gutschrift von zehn Euro angeboten, zugesagt und dann versprochen! Als ich später einen anderen Telekom-Hotline-Mitarbeiter fragte, ob dies so geschehen sei,
also ob das so bei meinen Daten auch notiert wurde, verneinte er dies. Da wurde ich also mit einer Gutschrift ruhig gestellt, damit ich zwar für einen Moment mich beruhigen konnte, aber dafür wenigstens ein paar Tage später noch einmal kräftig ärgern durfte!


Fazit:
Wenn die Störungen nicht zu 100% verschwinden, lasse ich mir wieder eine 6000er Leitung zuteilen. Sollte mir das dann verweigert werden, oder sollte
ich dann immer noch hin und wieder aus dem Internet fliegen, bin ich das letzte MAL ein treuer Kunde der Deutschen Telekom geworden und gewesen!
Eines möchte ich aber noch an dieser Stelle meines Tagebuchs erwähnen: Egal bei welcher Gesellschaft mein seinen Telefon- und/oder
Internetanschluss hat, es gibt immer gute & schlechte Erfahrungen und zufriedene & unzufriedene Kunden! Das Problem ist ja auch nicht, dass nicht
auch einmal ein Fehler gemacht werden "darf". Ich bin ja auch nicht perfekt, niemand ist es, aber wenn man schon etwas versäumt, dann sollte man es wenigstens auch wieder gutmachen. Aber bis auf viel verlorene Zeit am Telefon, viel Frust und Enttäuschungen und ein nicht eingehaltenes zehn Euro-Guthaben-Versprechen, ist mir nicht viel geblieben, um mich mit der Deutschen Telekom wieder (schneller) zu versöhnen!
Aber wie ich oben im Text schon geschrieben habe...ich bin ein treuer Kunde und haue nicht so schnell ab! Aber diesmal war es schon ganz schön knapp, liebe Telekom! Noch so ein Ding und Ihr verliert auch noch meine Wenigkeit, mein Telefon und meinen PC als treuen Kunden.
Mein Telefon und mein Modem bekommen jetzt schon ständig Würgekrämpfe, wenn ich sie dazu zwingen muß, die Daten von diesem Unternehmen hin und her zu bewegen. Im übrigen ist heute der 29.06.2008, 0.55 Uhr. W